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25.06.2017:19. Feldmarklauf Eickendorf

Training für das große Ziel

Jens-Uwe Börner war wie immer im Dauereinsatz. Der Läufer der Gaensefurther Sportbewegung rannte bei den Siegerehrungen nach dem Feldmarklauf aufgeregt hin und her. „Keine Zeit, keine Zeit“, rief er nur lachend. Mit dem Fotoapparat in der Hand sammelte der GSB-Läufer zahlreiche Schnappschüsse für den Staßfurter Verein, der mit 14 Athleten von klein bis groß vertreten war.

Zwischen zwei Siegerehrungen nahm er sich dann doch ein bisschen Zeit. „Es war eine glatte gerade Strecke, die sich irre langgestreckt hat“, sagte er. „Man konnte ganz weit gucken.“ Börner hatte so auch Zeit, mit dem Auge in der schönen Landschaft zu verweilen, weil eine schnelle Zeit keine Priorität hatte. Auch die Platten entlang der Strecke störten dann kaum noch. Die 13 Kilometer, die er und seine Frau Sabine Börner gelaufen sind, waren nur ein kleines Warm-up. Nicht mehr als eine lockere Trainingseinheit.

Sabine Börner zum Beispiel war schon vor dem offiziellen Start aus Hecklingen, wo das Ehepaar wohnt, bis nach Eickendorf gelaufen. Das sind ungefähr 20 Kilometer. Jens-Uwe Börner fuhr Fahrrad. Auf dem Rückweg wurde getauscht. So stimmen sich die beiden für das Event am nächsten Wochenende ein. Dann steht der Thüringen Ultra mit insgesamt 100 Kilometer an! Sabine und Jens-Uwe Börner werden sich das aufteilen. Einer der beiden läuft, der andere fährt 50 Kilometer mit dem Fahrrad. Dann wird getauscht, so dass beide am Ende des Tages 100 Kilometer in den Beinen haben werden. „Für uns ist das eine Premiere“, erklärt Jens-Uwe Börner. Aber er freut sich darauf. Positiv verrückt nennt man so etwas wohl."

Sogar internationales Flair

Eine Urkunde und eine Medaille erhielt am Ende jeder der 107 Teilnehmer des 19. Eickendorfer Feldmarklaufs. Und auch sonst war die Veranstaltung mit vielen Geschichten gespickt. So zum Beispiel die von Iivo Angerpuro. Der Finne startete in der männlichen Jugend U 18 und wurde in dieser Altersklasse (AK) über drei Kilometer auch Erster. Der Nachwuchs-Läufer ist derzeit in Deutschland, um ein paar Sätze deutsch zu lernen. Bevor es ihn in seinen Ferien noch nach Griechenland verschlägt, wird er mit dem Start in Eickendorf auf jeden Fall gute Erinnerungen an Deutschland behalten. Oder die von Philipp Schulze. Auch der in der AK M 11 angetretene wollte die kurze Distanz laufen. Doch er verfehlte eine Abzweigung und geriet auf die Hauptstrecke. Für Philipp wurde es ein langer Dauerlauf, den er aber tapfer durchhielt. Durchgehalten und alle anderen hinter sich gelassen hat auch Johannes Pick vom SC Köthen. Der U 20-Läufer kam nach 50:38 Minuten über 13 Kilometer als Erster in das Ziel. Pick war zufrieden mit dem Lauf und bedankte sich bei dem Veranstalter. „Ein bisschen mehr Abwechslung hätte der Strecke gut getan, wir sind viel über Beton geführt worden, aber es war gut“, sagte er. Bei den Frauen war Ina Schöler die Beste. Die für die ZLG Atzendorf laufende Athletin schrammte nur um ein Haar an der unter-einer-Stunde-Marke (1:00,01 Stunde) vorbei.

Auch eine Gruppe junger Mütter traute sich auf die Drei-Kilometer-Etappe – mit ihren Babys. Diese wurden im Kinderwagen kurzerhand vorneweg geschoben. Nach knapp 25 Minuten rannten die ersten Muttis über die Ziellinie. Etwas schneller, nämlich 24:30 Minuten, war Stefanie Jungnickel aus Zens. Sie war die schnellste Walkerin des Tages.

Quelle: Volksstimme vom 26.06.2017

Fotos: Jens-Uwe Börner, Franziska Herz, Volksstimme (Nr. 49)




Letzte Änderung: 28.06.2017
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