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03.09.2017: 23. Bollenlauf Calbe

Wehmut beim ungewissen Abschied

Sabine Börner fand mitten im Lauf auf einer der drei Vier-Kilometer-Runden am Heger in Calbe noch Zeit für einen Smalltalk. „Hey, wie geht‘s?“, rief die Läuferin der Gaensefurther Sportbewegung der entgegenkommenden Renate Liedtke zu. Die Vereinskollegin antwortete: „Ja, danke, super.“ Wenn Läufer die Puste haben, um sich unterhalten zu können, so sagt man, haben sie genau das richtige Tempo, um das Drumherum noch wahrnehmen und genießen zu können.

Ja, auch der 23. Bollenlauf in Calbe war ein voller Erfolg. Auch das Wetter spielte mit. Und trotzdem hing Wehmut in der Luft. Denn wie am Rande bekannt gegeben wurde, war es die vorerst letzte Auflage. „Das ist eine schöne Strecke. Es ist schade, dass es aufhört“, sagte Heidi Schwenke vom BSV Eickendorf. „Es ist schlimm, dass die kleinen Läufe verschwinden. Das ist wirklich traurig“, meinte auch Sabine Börner von der Gaensefurther Sportbewegung.

Vorher genossen die 92 Läufer aber die schön gestalteten Laufrunden an der Saale. Eine kleine Änderung gab es. Weil ein Hornissen-Nest den Rhythmus der Läufer störte, wurde die Runde ein klein wenig verlegt durch etwas unbekanntes Gebiet. Natürlich war die Strecke abgesteckt, trotzdem verliefen sich einige Läufer, weil unbekannte Fußgänger oder Fahrradfahrer das Flatterband zerrissen hatten.

Trotzdem gab es kaum traurige Gesichter. „Es war eine wunderschöne Laufstrecke“, sagte Renate Liedtke. „Nach der Brücke über die Saale ging die Strecke durchs Grüne. Das war echt schön.“ Und noch mehr Grund zum Freuen hatten Sybille und Jörg Münster. Die Läufer vom BSV Eickendorf hatten ihren zehnten Hochzeitstag. Groß gefeiert wird aber erst am 16. September. „Wir werden unseren Tag ruhig verbringen“, kündigte das Paar an. Schön essen, ausruhen, Zweisamkeit. Für das Ehepaar Münster war der Sonntag perfekt. Nicht nur wegen des Bollenlaufs am Vormittag in Calbe.

Vorbereitung für den Marathon

Torsten Blauwitz war etwas überfragt. Als Sieger beim Bollenlauf musste der Läufer der Gaensefurther Sportbewegung sich Gedanken machen, wo er zu Hause den schönen Glaspokal platzieren würde. "Weiß ich noch gar nicht", sagte er lachend. "Sicher kriegt er einen besonderen Platz. Neben all den anderen Pokalen."

Denn natürlich kam der Sieg beim Bollenlauf nicht aus heiterem Himmel. Blauwitz, der in Calbe über die zwölf Kilometer nach 42:14 Minuten ins Ziel kam, ist ein erfahrener Läufer. Der Volkslauf in der Saalestadt am Sonntag war für den Staßfurter auch nur eine bessere Trainingsmöglichkeit. Blauwitz hat nämlich größere Ziele. "Ich trainiere für meinen ersten Marathon", meinte er grinsend. Am 24. September findet in Heidelberg der 42. Sparkassen-Marathon statt. Bis dahin will Blauwitz fit sein. Der Vorbereitungsplan ist amtlich. "Ich trainiere derzeit sechsmal die Woche." Zwischen 90 und 100 Kilometern kommen da in sieben Tagen zusammen. Der Lauf in Calbe war also nur ein klitzekleiner Teil einer vollgepackten Trainingswoche. Halbmarathon ist Blauwitz schon gelaufen. Da ist er nach etwa 1:20 Stunden ins Ziel gekommen. Für den Marathon hat der GSB-Läufer sich eine Zeit unter drei Stunden vorgenommen. Motiviert ist er.

Der Lauf in Calbe war für ihn aber auch ein kurzweiliger Zeitvertreib. Die Anfeuerungen und der direkte Wettkampf waren eine gelungene Abwechslung zum normalen Trainingsalltag. Zwar führte Blauwitz den Wettkampf schon vom Start weg an, auf der letzten Runde musste er aber kämpfen. Stefan Otto (VS Angern) kam näher und näher , schaffte es aber nicht mehr, Blauwitz zu überholen. So durfte der Staßfurter an der Hand seiner kleinen Tochter über die Ziellinie laufen. "Das war eine schöne Sache durch die Natur. Alles war gut ausgeschildert, das Wetter war auch top." Und die Zeit? War die wichtig? Nicht so richtig. Gut fühlte sie sich trotzdem an. "Ich bin zufrieden mit meiner Zeit", sagte er. Für den Moment läuft seine Marathon-Vorbereitung prima.

Quelle: Volksstimme vom 06.09.2017

Blauwitz gewinnt Bollenlauf in Calbe

Torsten Blauwitz von der Gaensefurther Sportbewegung hat beim 23. Calbenser Bollenlauf eine Goldmedaille erlaufen. Der Sportler der Altersklasse M 40 benötigte für die zwölf Kilometer 42:14 Minuten und war damit 16 Sekunden vor Stefan Otto vom SV Angern im Ziel. Schnellste Frau war mit Sylvia Köhn ebenfalls eine GSB-Läuferin. Die Gaensefurther waren mit zehn Athleten am Start beim traditionellen Lauf, an dem 92 Sportbegeisterte teilnahmen.

Quelle: Volksstimme vom 04.09.2017

Fotos: Enrico Joo, Volksstimme (Nr. 3), Jens-Uwe Börner

 




Letzte Änderung: 14.09.2017
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