Direkt:

Herzlich Willkommen auf der Seite der Gaensefurther Sportbewegung e.V.

Logo Gaensefurther-Sportbewegung
Suche:

Inhalt:

26.08.2023: 5. Salzlandsparkassen-Triathlon

Vom Anfänger bis zum Profi alles dabei

Positives Fazit zum Comeback der Veranstaltung/ Planungen für 2024 laufen

Nach zwei Jahren Pause auf Grund von Corona und zu geringer Anmeldezahlen war es am Wochenende wieder soweit: Der 5. Salzlandsparkassen-Triathlon der Gaensefurther Sportbewegung fand in Löderburg statt. 

Triathlon-Abteilungsleiter Steffen Schöler leitete die Veranstaltung und hatte wohl auch Wettergott Petrus mit ins Organisationsteam geholt. Denn nach der Gluthitze der Vorwochen und Gewitterwarnung für das Wochenende hörte der Regen genau rechtzeitig  auf, so dass die Teilnehmer perfektes Triathlonwetter erwartete.

Den Startschuss am Strand des Löderburger Sees gab Schöler höchstpersönlich. Zuerst gingen die Staffeln sowie die Teilnehmer am Volkstriathlon, einige Minuten später dann die Starter über die Olympische Distanz ins Wasser.

Nach dem Schwimmen mussten alle zum Parkplatz laufen, wo sich der Wechselgarten mit den Rädern befand. Passend gekleidet auf dem Drahtesel angekommen, führte der Radkurs von Löderburg über Lust nach Neustaßfurt zur Wende in Unseburg und wieder zurück. Die Starter über die olympische Distanz mussten zudem drei Runden zwischen Neustaßfurt und Unseburg vor der Rückkehr absolvieren.

Auf der Strecke war dabei ein buntes Teilnehmerfeld aller Altersklassen zu sehen. Von 18- bis 70-Jährigen war alles dabei. Die Triathleten kamen dabei aus Sachsen-Anhalt - viele natürlich aus dem Salzlandkreis - aber auch Wolfsburg, Leipzig oder Berlin.

Staffel

Im Staffelwettkampf hatten sich "leider nur acht" Dreierteams angemeldet, so Annegret Wille von der Gaensefurther Sportbewegung. Jeder Teilnehmer übernahm eine Disziplin (500 Meter Schwimmen, 22 Kilometer Rad, fünf Kilometer Laufen). Darunter war auch die erste Firmenstaffel, ein Team von Scandach Unseburg, sowie eine Staffel von der Ganztagsschule "Am Tierpark" Staßfurt. "Vielleicht motiviert das im kommenden Jahr noch andere Firmen zur Teilnahme", hofft Wille. Den "Staffelsieg" konnten sich Torsten Keusch, Bernhard Möhwald und Fabian Röder in etwas mehr als einer Stunde (1:00:27) sichern.

Jedermann-Distanz

Auch auf der ebenso langen Jedermann-Strecke gab es ein bunt gemischtes Teilnehmerfeld. Von versierten Triathleten, die einen kurzen Wettkampf absolvieren wollten, bis zum Anfänger, der in die Sportart reinschnuppern wollte. Das sah man auch daran, dass nur zehn Prozent der Teilnehmer die Schwimmstrecke kraulten. Auch die "vierte" Disziplin im Wechselgarten (Schuhe wechseln, Helm aufsetzen, auf das Rad schwingen) war für Anfänger eine Herausforderung.

Für Nina Zeugner (Trimago) war das kein Problem. In auf die Sekunde genau 1:08 Stunden war sie die schnellste Frau über die kürzere Distanz. Leonard Fritze (Trimago) war nach 56:32 Minuten als schnellster Mann im Ziel.

Olympische Distanz

Das sah über die olympische Distanz (1,5 Kilometer Schwimmen, 38 Kilometer Rad und zehn Kilometer Laufen) schon anders aus. Hier waren die Ergebnisse zudem wichtig für die Wertung in der Rangliste Sachsen-Anhalts, folglich war ein Startpass erforderlich.

Dennoch gab es ein größeres Teilnehmerfeld mit versierten Sportlern. Fast alle kraulten die Schwimmstrecke. Am Ende setzte sich Sebastian Kestner (Fahrrad Magdeburg Trimago) in 2:07:51 Stunden bei den Männern und Kim Heilemann (Stadtwerke Merseburg) in 2:26:05 Stunden bei den Frauen durch. Kestner hatte nur 17 Sekunden Vorsprung auf seinen ärgsten Verfolger Sören Weniger (USC Magdeburg).

Doch egal, auf welchem Platz die jeweiligen Teilnehmer ins Ziel liefen, sie alle taten es mit guter Laune und viel Lob für die Organisatoren. So hatte sich die intensive Vorbereitung , die bereits am Freitag startete und am Wettkampftag ab 6 Uhr weiterging, gelohnt. Getreu dem Motto "Viele Hände, schnelles Ende", konnte anschließend bereits drei Stunden nach Wettkampfende zufrieden auf ein gelungenes Event angestoßen werden.

Nun laufen bereits die Vorbereitungen für 2024. "Wir bedanken uns für die Unterstützung beim THW, den Feuerwehren und der Polizei, dem Team vom Löderburger See und dem Heimatverein Löderburg, dem Marineclub Löderburg sowie den verständnisvollen Anwohnern für einen reibungslosen Ablauf" so der Verein.

Quelle: Volksstimme vom 30.08.2023

Fotos: Verein




Letzte Änderung: 03.09.2023
© 2009-2020 Stefan Rösler | www.gaensefurther-sportbewegung.de/