Athletenporträt
|
|
Die Liebe zum Sport wurde der Staßfurterin schon in die Wiege gelegt: Mutter
Fünfkämpferin, Vater Zehnkämpfer. Bereits als Dreikäsehoch
begleitete sie ihren großen Bruder Christian zum LA-Training auf den Sportplatz und
trainierte bald selber mit.
Im Alter von 12 Jahren errang sie mit Übungsleiter Thomas Zöger einen ersten
Erfolg. Mit 14 belegte sie bei den Deutschen Schulmeisterschaften einen hervorragenden
7. Platz.
Nach Ende der 8. Klasse verließ Annelie Staßfurt und besuchte das Sportgymnasium in
Magdeburg. Neben der Schule Training, Training und immer wieder Training. So bleiben
Erfolge nicht aus: Deutsche Vizemeisterin im Siebenkampf der B-Jugend, Meisterin mit
der 4 x 100 m Staffel, 2. Platz 60 m Hürden in der Halle, 4.- 8.Plätze im
Speerwurf und Hürdenlauf. Dann wurde es verletzungsbedingt ein wenig still um
die Siebenkämpferin. Während dieser Zeit legte sie ihr Abitur ab und begann
1998 ein Studium Sportwissenschaft/Pädagogik in Magdeburg.
1999 setzte sie ihre sportliche Laufbahn unter Trainer Ralf Wollbrück fort und
begann mit dem Aufbautraining, um den Anschluß an die Spitze zu schaffen, was so
aussah: Landesmeisterin im Siebenkampf, 3. bei den DM der Junioren. 2001 wurde Annelie
in die U23 Nationalmannschaft berufen. Ihren ersten internationalen Sieg schaffte sie
im August des Jahres im britischen Bredfort. Zum Saisonabschluss holte sich die
Juniorin noch eine Goldmedaille bei den DM.
Trotz ihres sportlichen Höhenfluges steht Annelie mit beiden Beinen fest im Leben
und ist weiterhin Mitglied des SV Concordia Staßfurt.
Mit Beginn der Saison 2003 hat Annelie Magdeburg den Rücken gekehrt und ist wegen bessserer Trainingsbedingungen
nach Münster gezogen. Neben ihrer Hauptdisziplin, dem Siebenkampf, konnte sie vor allem auch im Dreisprung überzeugen.
Bleibt sie von Verletzungen weitgehend verschont, steht ihr
eine ganz grosse Karriere als Mitglied der Nationalmannschaft bevor und wir werden noch
oft von ihr hören.