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Aus Anlass des Beginns der Umsetzung des Sportstättenkonzeptes (PDF 0,5MB) steckten Justiz- und
Innenminister Dr. Manfred Püchel, Bürgermeister Martin Kriesel und Ulrich Reher vom
Landratsamt gleich zu dritt ihre Spaten in den Sand der einstigen Weitsprunggrube im Stadion
der Einheit. Durch ein enges, unbürokratisches Zusammenwirken aller Beteiligten ist ein
schnelles Herangehen an die Lösungen des Vorhabens gesichert.
In den nächsten Jahren soll ein Projekt realisiert werden, das 7,5 Euro umfasst.
Schwerpunkt ist das Stadion der Einheit mit seinen leichtathletischen Anlagen.
Der schlechte Zustand der Sportstätte hatte bereits 1999 zu ersten Gesprächen zwischen
Vertretern der Stadt und des Vereins geführt. Damals waren lediglich
Ausbesserungsarbeiten angedacht. So sollte z.B. die Laufbahn nur eine neue Aschedecke
erhalten. Dass jetzt viel mehr im Werden ist, können sich insbesondere auch der SV
Concordia und die Verantwortlichen der Leichtathletikabteilung auf ihre Fahnen schreiben.
An leichtathletische Wettkämpfe konnte man in Stassfurt seit Jahren nicht denken. Die
Laufbahn erinnerte an eine Buckelpiste, die bei Regen unter Wasser stand, die Umrandung
entsprach nicht den Sicherheitsbestimmungen, die Tribüne war nicht mehr nutzbar, um nur
einiges zu nennen.
Die Arbeiten im Stadion werden von der Stassfurter Firma Wegwart & Partner durchgeführt.
Ihr stehen 11 Vergabe-ABM-Stellen zur Verfügung. Ende Mai/Anfang Juni soll der rote Tartanbelag
aufgespritzt werden. Alle Anlagen für die technischen Disziplinen werden ebenfalls
erneuert. Es entstehen eine Hoch- und Weitsprung-, eine Kugelstoss- und 2 Speerwurfanlagen.
Im Tribünenbereich werden die Zuschauer und Sportler auf 199 überdachten
Sitzplätzen mitfiebern können.

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Die Laufbahn nach einem Regen im ursprünglichen Zustand
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Der Baufortschritt, wie er sich Mitte Mai 2002 präsentiert
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Die Leichtathleten von Concordia 'brennen' auf die Eröffnung der Anlage, die völlig
neue Möglichkeiten erschliesst. Bevorstehende Wettkämpfe vor heimischen Publikum werden
die Abteilung, in der viel Potential und Bewegung steckt, noch mehr beflügeln. Die Sportler
wissen sehr wohl, dass jetzt eine Verantwortung auf ihnen lastet: Stassfurt soll ein weiteres
sportliches Aushängeschild bekommen und der sorgsame Umgang mit der neuen Anlage die
Mühen und den Bauaufwand rechtfertigen.
Am 16. August ist es endlich so weit. Es erfolgt der Startschuss zur Nutzung der leichtathletischen
Anlagen.Diese wurden von einer begeisterten Kinderschar in Besitz genommen.
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Bürgermeister Kriesel bedankt sich bei allen, die es ermöglicht haben, dass es in Stassfurt
wieder Spass macht, Leichtathletik zu betreiben. Er verband damit die Hoffnung, dass hier vielleicht auch
irgendwann Spitzensportler hervor gebracht werden, die den Namen von Stassfurt in der Welt bekannt machen.
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Wegen seines Engagements für diese wunderschöne Wettkampfstätte durfte der ehemalige
Innenminister Püchel den symbolischen Scherenschnitt zwischen Karl-Heinz Götze, Chef des
Stassfurter Arbeitsamtes und Bürgermeister Kriesel vollziehen.
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Die neue Tartanbahn ist scheinbar so gut, dass die ersten 50-Meter-Läufer weit über ihr Ziel
hinaus schossen und eine ganze Stadionrunde drehten.
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Danach vollzogen Bürgermeister Kriesel und Stadtratsvorsitzender Dr. Walter Blauwitz den 1. Spatenstich
für den 2. Bauabschnitt.
Die Leichtathleten von Concordia weihten die Anlage am 17.05.2003 mit einem Schülersportfest ein.
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Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Sportstättenkonzeptes war auch die Verbesserung der Bedingungen in der Paul-Merkewitz-Halle. Der ehemalige alte Salzspeicher ist inzwischen in die
Jahre gekommen und erfüllt nicht mehr die Bedingungen an eine moderne Trainings- und Wettkampfstätte der Handballer. Im März 2003 teilte das Land jedoch mit, dass das Sportstättenkonzept
wegen der Olympia-Bewerbung Leipzigs (mit Halle als Sachsen-Anhalt. Stadt) für die nächste Zeit auf Eis gelegt wird. Da sich der Zustand der Halle inzwischen weiter verschlechterte und
gravierende Sicherheitsmängel eine zeitweilige Sperrung auslösten, ist inzwischen wieder Bewegung in das Vorhaben gekommen und es bleibt zu hoffen, dass in
absehbarer Zeit mit der Realisierung begonnen wird.
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